Über Markus

Klettern, Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken uvm...

Break on through

Traumhaftes Kletterwetter in der Wachau!

Während die Schitourengeher sehnsüchtig auf den nötigen Schnee warten sind wir Kletterer diesen Winter bisher von ausreichend viel Sonne in der Wachau verwöhnt worden. Perfekte Bedingungen für kleinste Leisten und zermürbende Reibungsklettereien….. wenn nicht der sich oft wochenlang haltende Nebel entlang der Donau wäre.

Doch bisher hatten wir Glück und manchmal reicht es aus, nur ein paar Meter hinauf zu gehen um in die Sonne zu kommen. Für eine Planung eines Klettertages helfen oft die Webkameras der näheren Umgebung um sich ein Bild von der aktuellen Wetterlage zu machen.

In der Wachau bekommt man mit jener vom Schilift Jauerling einen guten Überblick.

Neben den tollen Aufnahmen (sogar Nachts) kann man von hier aus einen Großteil des Dunkelsteinerwaldes ausmachen und so anhand der Erhebungen die Höhe der Nebeldecke bestimmen.

Ich habe mir die Mühe gemacht und auf einem Foto markante Punkte eingezeichnet. An diesem Tag lag der Nebel auf etwa 550m und am Hohen Stein konnte man sogar auf etwas Sonne hoffen.

Jauerling Webcam
Bild zum Vergrößern anklicken

Ich wünsche damit allen einen schönen Klettertag in der Wachau und sollte sich doch mal der Schneefall einstellen, dann wird’s ja doch noch was mit einer Schitour oder einer Rodelpartie!

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Winterschlaf

SONY DSCKienstockspitze bei Schneetreiben
 

Wenn die Tage kurz sind, das kalt-feuchte Wetter einem alle Hoffnung auf einen ausgefüllten Klettertag nimmt und darüber hinaus die Feiertage mit ihren üppigen Speisen und verführerischen süßen Leckereien unsere Waage in die Knie zwingen dann… Weiterlesen

Verklemmte Angelegenheit

In der Wachau stolpert man des öfteren über Kletterrouten, welche nur teilweise oder möglicherweise überhaupt nicht eingebohrt sind. Solche Routen sind selbst abzusichern.

Selbst Absichern… ?

Die meisten sind den Sicherheitsstandard einer Kletterhalle gewohnt und viele davon stellen sich daher die Frage, warum gerade in einer leichteren Tour (zBsp. Riss oder Kamin) auf Bohrhaken verzichtet wurde. In der heutigen Zeit der Akkubohrmaschinen ist es ja nicht mehr notwendig Haken sparsam zu setzen, das würde doch die Sicherheit beim Sportklettern erhöhen und dem heutigen Stand entsprechen?!

Das Klettern mit mobilen Sicherungen ist jedoch weder veraltet, noch wird man bei gut gelegten Haltepunkten schlechter gesichert sein, als in einer mit Haken eingerichteten Route. Clean-Climbing ist eine in letzter Zeit wieder modern gewordene Spielart des Klettersports und nicht nur für nervenstarke Kletterprofis gedacht. Weiterlesen

Ausbildung zum Ruachla – Teil 2

Nachdem in der Kletterhalle fleißig geübt und trainiert wurde (siehe Teil 1), geht es endlich hinaus ins Freie, in den Dürnsteiner Klettergarten. Dort gibt es eine große Anzahl an Routen mit unterschiedlicher Beschaffenheit (Platten, Kamine, Überhänge…) und Schwierigkeitsgraden.


Auf dem Weg zum Klettergarten

Das Wetter könnte diesmal nicht schöner sein. Die Marillenblüte in der Wachau zieht viele Touristen an. Auch der Klettergarten erlebt einen seiner vielbesuchten Tage. Gerade die Klassiker wie Spiegel, Däumling und Narrenturm sind bereits belegt. Wir entscheiden uns daher ganz nach oben zu gehen. Weiterlesen

Weg der Smaragdler

War es anfangs die Idee einen Ausflug zu machen und auf altbekannten Wegen den früher oft begangenen Dürnsteinergrat zu erkunden, entwickelte sich bald schon etwas ganz anderes – ein Projekt…. der Smaragdlerweg!

Eine Verlängerung nach unten und oben ergibt ganze 19 Seillängen und 370m Kletterstrecke an bestem Wachauer Gneis mit immer wieder neuen und eindrucksvollen Ausblicken auf die umliegenden Sportkletterfelsen, eingebettet in die malerische Landschaft der Wachau. Die Schwierigkeit ist in Summe etwas leichter als die des bereits zum Klassiker gewordenen Wachauergrats, doch zeichnet den Smaragdlerweg durch seine abwechslungsreiche Linie und zum Teil für Sportkletterer ungewohnten Kletterstellen ein ganz anderer Charakter aus.

Bereits bei der Absicherung merkt man schnell, dass „Cleanclimbing“ im Vordergrund steht, Bohrhaken findet man nur dort vor, wo es nicht möglich ist Selbstsicherungen anzubringen.

Klettertechnisch wird man nicht zu sehr gefordert sein, selbst die Schlüsselstelle (6-) lässt sich A0 etwas leichter machen. Die eigentlichen Herausforderungen liegen oft an leichteren Stellen, welche hauptsächlich mit dem Kopf zu meistern sind.
Dazu zählen zwei Sprünge, Kaminklettereien und auch Überfälle in luftiger Umgebung, manche im Nachstieg sogar anspruchsvoller, wenn das Seil wieder nach unten führt.

Alpines Plaisierkletterfeeling mitten im Dürnsteiner Ruinenklettergarten!

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