Break on through

Traumhaftes Kletterwetter in der Wachau!

Während die Schitourengeher sehnsüchtig auf den nötigen Schnee warten sind wir Kletterer diesen Winter bisher von ausreichend viel Sonne in der Wachau verwöhnt worden. Perfekte Bedingungen für kleinste Leisten und zermürbende Reibungsklettereien….. wenn nicht der sich oft wochenlang haltende Nebel entlang der Donau wäre.

Doch bisher hatten wir Glück und manchmal reicht es aus, nur ein paar Meter hinauf zu gehen um in die Sonne zu kommen. Für eine Planung eines Klettertages helfen oft die Webkameras der näheren Umgebung um sich ein Bild von der aktuellen Wetterlage zu machen.

In der Wachau bekommt man mit jener vom Schilift Jauerling einen guten Überblick.

Neben den tollen Aufnahmen (sogar Nachts) kann man von hier aus einen Großteil des Dunkelsteinerwaldes ausmachen und so anhand der Erhebungen die Höhe der Nebeldecke bestimmen.

Ich habe mir die Mühe gemacht und auf einem Foto markante Punkte eingezeichnet. An diesem Tag lag der Nebel auf etwa 550m und am Hohen Stein konnte man sogar auf etwas Sonne hoffen.

Jauerling Webcam
Bild zum Vergrößern anklicken

Ich wünsche damit allen einen schönen Klettertag in der Wachau und sollte sich doch mal der Schneefall einstellen, dann wird’s ja doch noch was mit einer Schitour oder einer Rodelpartie!

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Der Taucher

Heut sind wir als kleine Gruppe zum Fels gegangen. Dabei waren Erich, Pia, Karl und meine Wenigkeit. Die Aussichten waren schon vor dem Einstieg grandios, denn im Anschluss war ein Picknick geplant mit Allem was dazu gehört und auch der Wetterbericht konnte dies nicht trüben.

Als ich heut im Magistrat Krems angerufen habe um Karl für eine Tour zu akquirieren hat sich in meinem Kopf schon eine Revanche angekündigt und in meinem Gesicht ein Lächeln breit gemacht. Er sagte mir nur ganz kurz das 15 Uhr Treff sei und der Goti Fels unser Domizil für den heutigen Tag sei. Gestern noch war ich dort und wurde vom „Tschoch“ abgeworfen, doch heute würde ich ihn durchsteigen, da war ich mir sicher. Weiterlesen

Smaragdlerweg mal fünf

Die Idee, eine attraktive Mehrseillängenroute im traditionsreichsten Klettergarten der Wachau einzurichten, hatte irgendwann im November 2011 unsere Phantasie angestachelt. Peter Dunst hatte einen heißen Tipp gegeben, Bohrmaschine und Haken zugesichert, ich hatte gemeinsam mit Angelika, Markus und Gerhard die Spur aufgenommen, später gesellten sich Stefan, Hons und Franz dazu.

Mit wenigen neuen Klettermetern wollten wir den vor Jahrzehnten beliebt gewesenen  „Dürnsteinergrat“ deutlich erweitern und so zu einer einigermaßen logischen,  harmonischen und akzeptabel abgesicherten Kletterlinie durchs Labyrinth der kleinen und großen Gneistürme aufwerten. Und je mehr Kraft und Überlegung wir investierten, desto länger wurde die Kette der aufgefädelten  „Kletterperlen“: manche alte Eigenbrötlerlänge begann erst jetzt in den Armen der großen Seillängen-Familie zu strahlen!

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Verklemmte Angelegenheit

In der Wachau stolpert man des öfteren über Kletterrouten, welche nur teilweise oder möglicherweise überhaupt nicht eingebohrt sind. Solche Routen sind selbst abzusichern.

Selbst Absichern… ?

Die meisten sind den Sicherheitsstandard einer Kletterhalle gewohnt und viele davon stellen sich daher die Frage, warum gerade in einer leichteren Tour (zBsp. Riss oder Kamin) auf Bohrhaken verzichtet wurde. In der heutigen Zeit der Akkubohrmaschinen ist es ja nicht mehr notwendig Haken sparsam zu setzen, das würde doch die Sicherheit beim Sportklettern erhöhen und dem heutigen Stand entsprechen?!

Das Klettern mit mobilen Sicherungen ist jedoch weder veraltet, noch wird man bei gut gelegten Haltepunkten schlechter gesichert sein, als in einer mit Haken eingerichteten Route. Clean-Climbing ist eine in letzter Zeit wieder modern gewordene Spielart des Klettersports und nicht nur für nervenstarke Kletterprofis gedacht. Weiterlesen

Ausbildung zum Ruachla – Teil 2

Nachdem in der Kletterhalle fleißig geübt und trainiert wurde (siehe Teil 1), geht es endlich hinaus ins Freie, in den Dürnsteiner Klettergarten. Dort gibt es eine große Anzahl an Routen mit unterschiedlicher Beschaffenheit (Platten, Kamine, Überhänge…) und Schwierigkeitsgraden.


Auf dem Weg zum Klettergarten

Das Wetter könnte diesmal nicht schöner sein. Die Marillenblüte in der Wachau zieht viele Touristen an. Auch der Klettergarten erlebt einen seiner vielbesuchten Tage. Gerade die Klassiker wie Spiegel, Däumling und Narrenturm sind bereits belegt. Wir entscheiden uns daher ganz nach oben zu gehen. Weiterlesen